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Herzlich wollkommen beim WOLLTASTISCH Leonberg

Es gibt Sätze, bei denen man vorsichtig sein sollte. „Man könnte doch mal ein Wollfestival machen“ gehört definitiv dazu. Gruni erzählt, wie aus diesem einen Satz eine Halle, ein Außengelände und eine Excel-Tabelle wurden – und was sie beim WOLLTASTISCH anders machen will.

Sonnendurchfluteter Wald mit Lichtstrahlen und grüner Wiese rund um die Staigwaldhalle Warmbronn

Schön, dass du da bist.

Wirklich.

Denn wenn du auf dieser Seite gelandet bist, besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass du Wolle magst.

Vielleicht sogar sehr.

Dann sollten wir uns verstehen.

Mein Name ist Iris-Maria Grunwald, die meisten nennen mich Gruni, und ich bin die Frau hinter dem WOLLTASTISCH Leonberg – Wollfestival Warmbronn.

Und bevor du fragst:

Ja. Auf diese Idee bin ich freiwillig gekommen.

„Man könnte doch mal …“

Es gibt Sätze, bei denen man sehr vorsichtig sein sollte.

„Man könnte doch mal …“ gehört definitiv dazu.

Bei mir lautete der Satz irgendwann:

„Man könnte doch mal ein Wollfestival machen.“

Harmlos, oder?

Tja.

Aus diesem kleinen Satz wurden inzwischen eine Halle, ein Außengelände, Standpläne, Parkplatzkonzepte, Gastronomie, Workshops, Shuttlebusse, Sicherheitsfragen, Genehmigungen, unzählige Gespräche und eine Excel-Tabelle, zu der ich mittlerweile eine engere Beziehung pflege, als mir lieb ist.

Kurz gesagt:

Die Sache ist ein klein wenig eskaliert.

Aber das passiert mir gelegentlich.

Wer ist eigentlich diese Gruni?

Ich betreibe Grunis Strick-Atelier in Leonberg-Warmbronn.

Dort verkaufe ich Wolle, färbe Wolle, gebe Workshops, veranstalte Strickevents und verbringe einen erstaunlich großen Teil meines Lebens mit Menschen, die vollkommen nachvollziehbar finden, warum man noch ein Knäuel Wolle braucht, obwohl zu Hause bereits ungefähr 127 liegen.

Das sind meine Leute.

Ich mag besondere Garne, kreative Menschen, gute Gespräche, verrückte Ideen und Veranstaltungen, bei denen man nicht nach zwei Stunden denkt:

„So. Gesehen. Gekauft. Heim.“

Und genau deshalb wollte ich auch kein Wollfestival machen, bei dem einfach möglichst viele Verkaufsstände auf möglichst wenig Fläche untergebracht werden.

WOLLTASTISCH eben

Natürlich kannst du beim WOLLTASTISCH Wolle kaufen.

Das wäre sonst ein bisschen peinlich.

Und ich gehe davon aus, dass so manche Besucherin und so mancher Besucher mit dem festen Vorsatz kommen wird:

„Ich brauche wirklich nichts.“

Wir wissen beide, wie das endet.

Aber das WOLLTASTISCH soll nicht nur ein großer Einkaufszettel mit Eintrittskarte werden.

Ich möchte, dass du einen richtig schönen Tag hast.

Dass du entdecken kannst.

Dass du Garne in die Hand nimmst, die du vorher noch nie gesehen hast.

Dass du Menschen kennenlernst.

Dass du dich irgendwo hinsetzt, einen Kaffee trinkst, dein Strickzeug auspackst und plötzlich feststellst, dass du schon viel länger da bist als geplant.

Genau so stelle ich mir das vor.

Platz statt Ellenbogen

Kennst du Veranstaltungen, bei denen du dich seitwärts durch die Gänge bewegst, während dir gleichzeitig drei Taschen, zwei Rucksäcke und mindestens ein fremder Strickkorb begegnen?

Ich auch.

Deshalb soll das WOLLTASTISCH anders werden.

Die Staigwaldhalle bietet uns Platz, und den werden wir nicht bis auf den letzten Zentimeter vollstopfen.

Breite Wege, Luft, Aufenthaltsmöglichkeiten und Raum zum Schauen gehören für mich genauso zu einem schönen Festival wie das Angebot selbst.

Ich möchte, dass du stöbern kannst, ohne dabei versehentlich deinem Vordermann die Stricknadeln aus der Tasche zu ziehen.

Und dann haben wir da noch diesen Wald

Ganz ehrlich: Der ist schon ziemlich unfair.

Denn die Staigwaldhalle liegt direkt am Waldrand in Warmbronn.

Nicht irgendwo mitten im Gewerbegebiet zwischen Lagerhalle und Parkplatz.

Sondern im Grünen.

Und spätestens als die Planungen konkreter wurden, war klar:

Der Wald ist nicht nur zufällig da.

Der gehört dazu.

Also stell dir das einfach mal vor:

Du hast Wolle gekauft. Vermutlich mehr als geplant. Du hast einen Kaffee in der Hand, irgendwo wird gestrickt, geredet und gelacht und ein paar Meter weiter beginnt der Wald.

Könnte schlimmer sein.

Und was ist mit den Ausstellern?

Die sind für mich nicht einfach Standnummer 17, 23 oder 38.

Ohne Menschen, die ihre Ideen, ihre Produkte, ihre Kreativität und verdammt viel Arbeit mitbringen, gibt es kein Wollfestival.

Deshalb möchte ich auch für die Aussteller ein Festival schaffen, bei dem sie sich willkommen fühlen.

Ein Wochenende, an dem nicht nur verkauft wird, sondern Kontakte entstehen, Gespräche geführt werden und vielleicht sogar neue Ideen geboren werden.

Denn am Ende sitzen wir alle im selben Wollkorb.

Oder so ähnlich.

Am 5. und 6. Juni 2027 wird es ernst

Dann findet das erste WOLLTASTISCH Leonberg – Wollfestival Warmbronn statt.

Das erste!

Allein dieser Satz fühlt sich für mich immer noch ein bisschen verrückt an.

Bis dahin gibt es noch einiges zu tun.

Sehr einiges.

Und weil ich vermutlich sowieso nicht stillhalten kann, nehme ich dich hier auf der Website ein bisschen mit hinter die Kulissen.

Du erfährst, was geplant ist, was neu dazukommt, was Besucher wissen sollten, was für Aussteller wichtig ist und vermutlich auch gelegentlich, welche meiner Ideen wieder einmal mit einem völlig harmlosen

„Man könnte doch mal …“

angefangen hat.

Solltest du diesen Satz irgendwann hier lesen:

Sei vorsichtig.

Meistens wird es teuer.

Aber ziemlich oft auch richtig gut.

In diesem Sinne:

Schau dich um, stöbere durch die Website und begleite mich ein Stück auf dem Weg zum ersten WOLLTASTISCH.

Und am 5. und 6. Juni 2027?

Da sehen wir uns hoffentlich in Warmbronn.

Ich bin die mit der Wolle.

Okay.

Das grenzt die Sache an diesem Wochenende vermutlich nicht besonders ein.

Herzlich wollkommen beim WOLLTASTISCH.

Deine Iris-Maria Grunwald · Gruni